Was versteht man unter Drogerien?

Allgemein wird mit dem Wort Drogerie ein Fachgeschäft oder manchmal auch ein größerer Unternehmensmarkt (dann ist meist die Sprache von einem Drogeriemarkt) bezeichnet. Das Sortiment umfasst meist folgende vier Bereiche...

Drogerien und ihre Produkte von damals bis heute

Apotheken in DeutschlandProdukte, die zur Schönheitspflege dienen, wie zum Beispiel Kosmetik, Haut- und Körperpflegeprodukte oder Parfum; Artikel aus dem Gebiet der Heilmittel, beispielsweise bestimmte Tees, Tinkturen oder Essenzen; außerdem noch Bio-Reformprodukte und vollwertige Nahrungsmittel sowie Waren, die bei der Sachpflege in Haus und Garten behilflich sind.
Früher waren Drogerien, die als Fachgeschäfte auch eine Beratung anboten, weitaus verbreiterter. Heute haben vor allem Drogeriemärkte, die einer großen Kette angehören, die Überhand gewonnen. Einige in Deutschland häufig vertretene Ketten sind: Schlecker bzw. Ihr Platz, dm, Rossmann und Müller. In Österreich ist die Situation anders: Dort bestehen noch viele Drogerie-Fachgeschäfte die im Gegensatz zu Deutschland sogar dazu befähigt sind, pflanzliche Medikamente zu verkaufen. In der Schweiz wird wiederum sehr viel Wert auf fachkundige Beratung gelegt, weshalb auch eine vierjährige Ausbildung zum Drogisten nötig ist, um in einer Drogerie arbeiten zu können.

In anderen nicht deutschsprachigen Ländern ist die Situation jedoch eine ganz andere, in Großbritannien beispielsweise gibt es kaum eine Trennung zwischen Apotheke und Drogerie, weshalb dort oft auch Medikamente verkauft werden.
Zur Geschichte der Drogerien.

ApothekerDrogerien haben sich vermutlich aus den mittelalterlichen Arzneimittelhandlungen weiterentwickelt. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde es sowohl in Deutschland als auch in Österreich wieder erlaubt, auch in Drogerien Heil- sowie Giftkräuter zu verkaufen. Davor durfte diese nur in Apotheken vertrieben werden.
Außerdem gehörte zu den Dienstleistungen von Drogisten noch die eigenhändige Herstellung von verschiedenen Substanzen wie Zahnpulver und Zahncreme, Hautcreme oder sogar Backpulver nach Kundenwunsch. Somit waren diese Produkte nie einheitlich sondern unterschieden sich je nachdem, bei welchem Händler sie erworben wurden. Mit der Fotografie kam ein neuer Produktbereich in die Angebotspalette eines Drogisten, denn sie verkauften ab diesem Zeitpunkt alle nötigen Materialien, die zur Entwicklung von Fotos nötig waren. Ebenso mit dem Anfang der Automobilzeit, denn der Kraftstoff war anfangs nur in Drogerien erhältlich, da es noch keine Tankstellen oder ähnliches gab. Auch um bestimmte Hygieneartikel zu erwerben, musste man lange Zeit in die Drogerie gehen. Zu diesen Artikeln zählten unter anderem Damenbinden und Kondome.

Zu Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts entwickelten sich in Deutschland die ersten Drogeriemärkte. Deren Produktvielfalt war zwar geringer, die Preise jedoch waren niedriger als in Drogerie-Fachgeschäften. Als Antwort darauf spezialisierten sich die Drogerie-Fachgeschäfte auf bestimmte Teile ihres Sortiments und wurden beispielsweise zu Parfumerien.

Ergänzend hierzu finden Sie auf unserer Website auch Informationen zu folgenden Themen:

Astrologie und Drogerie: Damen- und Herren-Düfte passend zum Sternzeichen - das passende Präsent für die Liebsten finden

Die Kraft der Natur: Naturheilmittel für einen gesunden Neuanfang - diese natürlichen Heilmittel helfen, die Gesundheit zu verbessern!